Oreo-Maulwurfkuchen mit Himbeeren

Werbung, unbeauftragt //

Diesen fluffigen, schokoladigen Maulwurfskuchen mit Oreos und fruchtiger Himbeerschicht hier auf den Blog zu bekommen war gar nicht so leicht. Die Idee kam mir, als  eine liebe Freundin Geburtstag hatte und mir steckte, dass sie gern Maulwurfkuchen isst. Da dachte ich: eine andere Version als klassisch mit Banane und Schokostreuseln wäre doch mal was!

Die erste richtige Version war dann direkt ein paar Tage später geplant.
Der Teig war gebacken, die Schokolade geschmolzen, die Oreos gemahlen – alles lief prima, bis mir dann die Schüssel mit den aufgetauten Himbeeren aus der Hand rutschte, auf dem Boden zerschellte (das muss man bei Steingut erstmal schaffen!) und unser Küchenlaminat mit rotem Saft mariniert wurde.
Fertig werden sollte der Kuchen aber doch. Zum Glück hatte ich noch ein paar Blaubeeren im Gefrierfach, aber natürlich nur ein paar Gramm und der Kuchen sollte am nächsten Tag mit meiner Schwiegermutter mitgehen.. also erstmal das geplante Rezept aufgeschoben und die paar Blaubeeren in den Kuchen.

Der Geburtstagskuchen selbst hat gut geklappt – aber wir waren im Urlaub und, naja.. ich hatte meine Kamera nicht dabei, kein Set und wollte nicht den halben Tag richten, umbauen und zuppeln.  Außerdem ist der Urlaub ja schließlich zum Rumliegen, Ausschlafen und Nichtstun gedacht!
Richtig? 😀

Aber da hört die Story noch längst nicht auf…

Also neuer Versuch; gestern alle Zutaten eingekauft, heute dann alles geplant. Um kurz nach 9 Uhr war der Boden im Ofen und ich happy. Der Teig war zwar dieses Mal etwas zäher gewesen als die letzten Male und er war auch schneller durch – aber naja, kann auch am Ofen liegen oder vielleicht hatte ich mehr gerührt als sonst (bescheuerter Gedanke, aber man erklärt sich dann eben manche Sachen durch komische Ideen).
Kurz nachdem ich den (viel zu dünnen) Boden dann aber genauer inspiziert hatte, dämmerte mir dann langsam das Problem – ich hatte völlig den Zucker vergessen!
Dementsprechend schmeckte er wie weiches Schokobrot. Ganz lecker… aber nicht als Kuchen geeignet. Na toll.

Also nochmal! Zum Glück geht der Teig schnell. Und endlich war dann doch der Maulwurfkuchen fertig!

…bis es dann zur Deko kam! Ich hatte geplant, ein paar Oreos aufzubewahren und am Ende oben drauf zu setzen – bis dann der Stress mit dem zweiten Teig aufkam, ich noch nicht gefrühstückt hatte und die Extrakekse ein bisschen zu verlockend aussahen. Ups.
Also nochmal schnell zum nächsten Laden gestratzt, Oreos und frische Himbeeren gekauft, auf den Kuchen drauf und – tadaaa – da ist er nun!

Oreo-Maulwurfkuchen mit Himbeeren

Portionen: 12 Stücke (28 ∅ Springform)
Zeit: ca. 2 Stunden (inkl. 50 Minuten Backzeit & 1 Stunde Kühlzeit)
Schwierigkeit: mittel

ZUTATEN

Für den Boden:

  • 3 Eier
  • 2 TL Vanilleextrakt oder 1,5 Pck. Vanillezucker
  • 375ml Milch (hier: Mandelmilch)
  • 120g Butter, flüssig
  • 330g Mehl (Type 405)
  • 330g Zucker
  • 105g Backkakao
  • 15g Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 12 Oreos

Für die Füllung:

  • 750g Himbeeren, TK
  • 150g Kuvertüre, zartbitter
  • 600ml Sahne
  • 3 Pck. Sahnesteif
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 TL Milch
  • 20 Oreos

Sonstiges:

  • Backform rund, 28cm ∅, mit abnehmbarem Rand
  • Butter für die Form
  • Backpapier für die Form

ZUBEREITUNG

Für den Boden:

Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Gefrorene Himbeeren in ein Sieb geben und während der Boden gebacken wird auftauen und abtropfen lassen.

Eier in einer Schüssel verquirlen.
Vanilleextrakt (oder Vanillezucker), Milch und flüssige Butter hinzugeben und gut mit einem Schneebesen verrühren.
Die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Backkakao, Backpulver und Salz) in einer anderen Schüssel gut mischen, dann langsam und unter regelmäßigem Rühren zum nassen Gemisch hinzugeben bis ein glatter, klumpenfreier Teig entsteht.

Den Boden der Backform mit Backpapier bedecken, den Rand darauf legen und einspannen.
Den Rand mit Butter einfetten. Den halben Teig gleichmäßig in die Form geben und die Oreos darauf außen am Rand entlang verteilen (die Mitte bleibt frei).
Den restlichen Teig oben drauf in die Form geben, glattstreichen und das Ganze auf mittlerer Schiene ca. 50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!).

Den Boden aus dem Ofen nehmen, am Rand entlang schneiden und den Backformrand abnehmen.
Boden ca. 30 Minuten auskühlen lassen.
Den ausgekühlten Boden mit einem Löffel vorsichtig aushöhlen, dabei einen Rand von ca. 2-3cm lassen. Die Hälfte des herausgenommenen Teiges für die Kuchendecke zerbröseln und an die Seite stellen.

Für die Füllung:

150g Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und auf dem ausgehöhlten Kuchenboden gleichmäßig verteilen. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.

Währenddessen die Oreos teilen und die weiße Creme abschaben, in eine Schale geben und mit der Milch cremig rühren. Auf der festen Schokoladenschicht verteilen.
Himbeeren mit Gabel grob zerdrücken, nochmal den gröbsten Saft abtropfen lassen und draufgeben.

Die Kekshälften in einer Tüte (mit z.B. einem Kuchenholz) fein zerbröseln.
Sahne kurz aufschlagen, dann Vanillezucker, 6 EL Keksbrösel und Sahnesteif einrühren und komplett schlagen. Oreosahne auf den Himbeeren so verteilen, dass ein Hügel entsteht.

Die Boden- und Keksbrösel vermischen und auf der Sahne verteilen, dabei die Decke leicht andrücken. Mit Oreos und frischen Himbeeren dekorieren.

Damit verabschieden wir vermutlich den Sommer für dieses Jahr. September bedeutet für mich Herbst und der Wetterbericht sagt kühle Regentage voraus. Das ist das erste Mal, dass ich dem Sommer wirklich hinterher trauere.
Bleibt gesund und drinnen, meine Lieben <3

Wenn ihr das Rezept nachbackt, lasst es mich  unbedingt wissen! Auf Instagram einfach mit #leckersnuten markieren. Ich würde mich total freuen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.