DIY Adventskalender – für jedes Jahr wieder

Werbung, unbezahlt // Hello again! Nach fast einmonatiger Zwangspause hier auf dem Blog kehrt bei uns Zuhause nach Events, Gästen und Kranksein langsam wieder ein bisschen Routine ein – vom Bewirten, Spaß haben und leider einer Diät aus Zwieback und Tee sind wir wieder beim Schlafen, Essen und Prokrastination angekommen. Hat auch seine schönen Seiten!

Der November war dieses Jahr also sehr geschäftig für uns und daher ist es mir anfangs schwer gefallen, in Weihnachtsstimmung zu kommen. Vor zwei Wochen hatte halb Instagram schon den Weihnachtsbaum ausgepackt und war schon dabei, die dritte Fuhre Plätzchen zu backen, während ich noch vor etlichen noch nicht geguckten Harry Potter Teilen saß und überhaupt nicht realisieren konnte, dass bald schon der Advent anfangen würde.
Also hab ich das Weihnachtsfeeling einfach gezwungen sich meiner anzunehmen, indem ich kurzerhand vor ein paar Tagen meine Weihnachtsplaylist angeschmissen hab. Michael und Pentatonix machen das schon. Die und die Weihnachtsdeko bei Pinterest *schmacht*. 

Letzte Woche konnte ich sogar auch schon etwas von meiner Winter Bucket List streichen! Ein rotes, warmes Weihnachtskleid hat sich zu meinen restlichen Klamotten gesellt und ziert jetzt hübsch meine Kleiderstange. Und dann ging alles irgendwie doch ziemlich schnell mit dem Einfühlen in die most wonderfull Zeit des Jahres!

So haben wir Sonntag direkt dekoriert. Ich hab meine drei Weihnachtsleuchtartikel aus dem Keller gekramt und im Wohnzimmer verteilt. Auch, wenn ich ja für natürliche Deko bin – Weihnachten braucht doch immer noch ein bisschen extra was, oder? Lichterketten sind natürlich nicht wegzudenken, aber als ich noch klein war, war bei uns das Wohnzimmer immer gefüllt mit kleinen Wichteln, die auf Regalbrettern und Fensterbänken saßen, Kerzen überall, einer Krippe, süßen Weihnachtsmännern hier und da, passenden Tischläufern und was das Kabuff über der Treppe sonst noch so zu bieten hatte. Als kleine Minimalismusraupe auf dem Weg zu Weniger versuche ich die Deko auch hier schlicht, zeitlos und dezent zu halten, aber so richtig Weihnachtsfeeling kommt dabei ehrlich gesagt bisher noch nicht so auf.
Deshalb hab ich Sonntag nicht nur bei uns geschmückt, sondern auch gleich meine Mutter genötigt, ihren ganzen Kram hervorzusuchen und das alte Wohnzimmer mit dem alljährlichen, gemütlichen Weihnachtsglanz zu versehen. Hat zwar etwas gedauert bis sie sich hat breitschlagen lassen, aber mit Weihnachtsmusik und den ersten selbst gemachten Pralinen war’s dann eine wirklich schöne Einstimmung in die letzte Voradventswoche!

Und wie könnte es anders sein: Natürlich kommt heute auch bei mir etwas Weihnachtliches auf den Blog! Diesen Adventskalender hatte ich letztes Jahr schon mit meinem alten Blog im Sinn und jetzt war es endlich Zeit für einen Trip zu einem gewissen schwedischen Möbelhaus. Das Gerüst für den Kalender musste her.
Wir nutzen privat schon lange so einen Aufhänger für Julians Krawatten und daher kam ich auf die Idee. Im Möbelhaus angekommen, wurde mir schnell klar, dass diese Schweden zu meinem Leidwesen seitdem das Design geändert hatten. Jetzt umhüllt zum Glück zwar endlich ein weißer statt beigefarbener Stoffbezug das Metallgestell – aber es gibt einfach viel weniger Aufhänger! Waren es früher 28 (4×7) Löcher, stehen jetzt nur noch 18 (3×6) zur Verfügung. Zehn weniger!

Ich hatte eigentlich geplant, einfach die letzte Reihe abzuschneiden und aus den 28 kurzerhand 24 Löcher zu zaubern – perfekt für den Advent. Naja, so mussten zwei Aufhänger her. Grmpf. Zum Glück hatte sich die Aufteilung nicht so doof geändert, dass man keinen gleichmäßigen Kalender mehr bauen könnte, ne? 

Anleitung für den DIY Adventskalender

Ihr braucht zwei der Aufhänger, eine Schere, eine gute Nadel und festes, weißes Garn. Wenn ihr alles bereit habt, schneidet ihr bei einem die unteren beiden Reihen vorsichtig ab, sodass ihr 2×3 zusammenhängende Löcher habt. Diese näht ihr dann an den zweiten Aufhänger unten nahtlos und fest an. Voilà – niemand wird je merken, dass es ein DIY ist! Jetzt müsst ihr nur noch die Füllung (Süßigkeiten, Tee, Badesalze, Spielzeug, Kosmetik, etc.) verpacken und in die Löcher hängen!

Das Schöne an dem Adventskalender ist, dass er einfach so wunderbar wandelbar und natürlich sehr langlebig ist. Ihr könnt mit dem Design herumspielen, ihn zum Beispiel umsprühen, wenn euch weiß nicht unbedingt zusagt. 

Natürlich ist er jedes Jahr auf’s Neue mit den unterschiedlichsten, kleinen Geschenken für die unterschiedlichsten Menschen befüllbar und kann zwischendurch als Dekoobjekt dienen, wenn man zum Beispiel getrocknete Blumen hineinhängt oder ihn mit kleinen Fotos zu einer Mini-Galerie umbaut! Man könnte ihn das restliche Jahr über auch als Schmuckaufhänger oder tatsächlich für Krawatten oder Schals benutzen. Es ist also nichts, was weggeworfen oder in irgendeiner Schublade bis zum nächsten Weihnachtsfest versauern muss. Und wenn doch – er lässt sich sehr gut zusammenfalten und nimmt so wenig Platz weg.

Auch preislich liegt der Adventskalender (im Vergleich zu sehr vielen anderen, nicht wiederbenutzbaren Kalendern) recht gut im Kurs. Beide Aufhänger kosten zusammen 7,98€ plus die Füllung, die natürlich sehr variabel ist. Für eine schöne, preislich günstigere Variante könnte man zum Beispiel kleine Zettel mit Nettigkeiten schreiben. Schöne Zitate, Schriftstellen oder eine täglich aufgeteilte Adventsgeschichte machen sich auch sehr gut.

Habt ihr schon einen Adventskalender für dieses Jahr? Was für einen? Oder findet ihr diese Tradition eher doof?

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